Wie alles begann

Atlantis – so, wie ich es wahrgenommen habe

28.12.2025

Atlantis ist für mich kein Mythos und kein fernes Märchen, sondern etwas, das sich mir über Bilder, Rückführungen und Träume gezeigt hat, ganz ruhig, ganz selbstverständlich, ohne Sensationsdrang, sondern wie eine Erinnerung, die sich ihren Weg bahnt, wenn eine Seele bereit ist, hinzuschauen.

Ich habe mich dort selbst wahrgenommen, nicht als jemand, der im Vordergrund stand, sondern eher zurückgezogen, beobachtend, lauschend, verbunden, und doch kamen die Menschen zu mir, weil sie spürten, dass ich sehen konnte, was manchen von ihnen selbst noch verborgen war. In meinen Bildern trug ich ein langes, helles Gewand, meine Haare waren weiß und lang, und ich stand oft auf einer Art Empore, nicht erhöht aus Macht, sondern weil der Blick von dort weiter reichte, klarer, ruhiger.

Ich habe mich als Seherin erlebt, als jemand, der hilft, der deutet, der begleitet, und es fühlte sich nicht außergewöhnlich an, sondern selbstverständlich, denn in dieser Zeit war Wahrnehmung nichts Besonderes, sondern Teil des Lebens. Die Menschen in Atlantis waren hochentwickelt, nicht nur technisch, sondern vor allem im Wissen um Energien, Zusammenhänge und die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele.

Mir wurde damals ein Kind anvertraut, ein Findelkind, ein Junge, der nicht aus Atlantis selbst stammte, sondern aus Lemurien, einer noch älteren, sehr herzverbundenen Kultur, und ich habe ihn großgezogen, genährt, begleitet, beschützt, ohne zu wissen, dass diese Verbindung weit über dieses eine Leben hinausreichen würde. Heute weiß ich, dass dieses Kind in meinem jetzigen Leben mein Sohn ist, und dieses Wissen kam nicht aus dem Kopf, sondern aus einer Seelenschau, aus einer Rückführung, in der sich Zusammenhänge gezeigt haben, die sich nicht erklären lassen, sondern nur erkennen.

Solche Rückführungen sollte man nicht aus Neugier oder aus Spaß an der Sache machen, sondern mit einer inneren Reife und mit der ehrlichen Frage, warum man etwas wissen möchte, denn manchmal zeigen sich Dinge nicht, weil wir sie suchen, sondern weil die Seele bereit ist, sie zu erinnern.

Ich erinnere mich auch an den Untergang von Atlantis, nicht in allen Details, aber in Bildern, die sich eingebrannt haben, und eines davon ist, wie ich im Wasser lag, leblos, umgeben von vielen anderen Menschen, die ebenfalls ihr Leben verloren hatten, und dieses Bild trägt keine Dramatik in sich, sondern Traurigkeit, Abschied und ein tiefes Gefühl von "etwas ist zu Ende gegangen".

Woran Atlantis letztlich gescheitert ist, lässt sich nicht auf einen einzigen Punkt reduzieren, denn es waren nicht alle, aber genug, die den Kontakt zu Demut und innerer Ausrichtung verloren hatten, sodass aus Wissen Macht wurde, aus Entwicklung Maßlosigkeit und aus innerer Verbundenheit langsam Trennung, Gier und das Streben nach immer mehr Einfluss entstanden, bis das Gleichgewicht nicht mehr gehalten werden konnte.

Wenn ich auf die heutige Zeit schaue, frage ich mich oft, ob wir an einem ähnlichen Punkt stehen, denn technisch sind wir weiter denn je, doch emotional und menschlich scheint vieles wieder rückwärts zu gehen, und ich nehme so viel Hass, Neid und Gegeneinander wahr, egal wo ich bin, in der Stadt, im Alltag, selbst im spirituellen Umfeld, wo eigentlich Verbindung, Mitgefühl und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen sollten.

Früher war ein "Guten Morgen" selbstverständlich, man kannte sich, man freute sich über Begegnungen, und ich sage nicht, dass früher alles besser war, um Gottes Willen nicht, aber heute erlebe ich eine Kälte und einen Wettbewerb, der mich traurig macht, gerade unter spirituellen Menschen, wo jeder um Aufmerksamkeit, Anerkennung oder auch Geld kämpft, anstatt sich gegenseitig zu stärken.

Spiritualität ist für viele zu einem Marktplatz geworden, auf dem laut gerufen wird, wer weiter ist, wer mehr weiß, wer mehr Menschen erreicht, und dabei geht oft das verloren, worum es eigentlich geht: Demut, Haltung und Herz.

Ich biete meine Arbeit an, ich zeichne Geistführer und Verstorbene, ich begleite Menschen, und ich darf dafür auch einen Energieausgleich in Form von Geld annehmen, denn es ist meine Zeit, meine Kraft, meine Verbindung, und die geistige Welt möchte nicht, dass Menschen in Trauer, Abhängigkeit oder Starre verharren, sondern dass sie weitergehen, wachsen und ihren Seelenplan leben.

Was entscheidend ist, ist nicht das Geld, sondern die Haltung dahinter, denn Spiritualität bedeutet weder, sich selbst auszubeuten, noch andere auszunutzen, und ein echtes Geben und Nehmen basiert auf Respekt, Verständnis und Wertschätzung auf beiden Seiten.

Liebe ist der Schlüssel zu allem, und das war sie schon in Atlantis, denn nicht Wissen hat dieses Reich zu Fall gebracht, sondern der Verlust von Liebe, Demut und innerer Verbundenheit, und vielleicht erinnern sich heute so viele Seelen genau deshalb wieder an diese Zeit, nicht aus Nostalgie, sondern als Mahnung, es diesmal anders zu machen.

Die dunklen Kräfte, wie auch immer man sie nennen möchte, leben davon, dass Menschen getrennt sind, voneinander und von sich selbst, doch die Liebe führt uns immer wieder zusammen, wenn wir bereit sind, hinzusehen, zu fühlen und Verantwortung für unseren eigenen Weg zu übernehmen.

In diesem Sinne gebe ich mein Wissen weiter, nicht um zu überzeugen, sondern um zu erinnern, und wünsche euch von Herzen alles Liebe für das kommende Jahr.

Von Herz zu Herz - Sharon Soma 🤍

Meine Erfahrungen